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Unabhängige EinordnungIndependent assessment

Zweit­meinungSecond opinion

Eine neurochirurgische Diagnose oder die Aussicht auf eine Operation kann verständlicherweise Angst auslösen. Eine zweite Meinung schafft Klarheit, Zeit und eine bessere Grundlage für die persönliche Entscheidung.

A neurosurgical diagnosis or the prospect of surgery can understandably cause anxiety. A second opinion provides clarity, time and a stronger basis for a personal decision.

Warum eine Zweitmeinung hilfreich sein kann

Neurochirurgische Entscheidungen betreffen häufig besonders empfindliche Bereiche des Körpers. Wenn eine Operation am Gehirn, an der Wirbelsäule oder an einem Nerven empfohlen wird, sind Unsicherheit und Sorge völlig verständlich. Hinzu kommen oft unterschiedliche Informationen aus Gesprächen, Befunden und dem Internet.

Eine zweite fachärztliche Einschätzung soll nicht zusätzlich verunsichern. Sie soll helfen, die Diagnose, die Gründe für eine Empfehlung, mögliche Alternativen und die Folgen eines Abwartens verständlich einzuordnen. Manchmal bestätigt sie den vorgeschlagenen Weg. Manchmal zeigt sie eine andere Möglichkeit. In beiden Fällen kann sie dazu beitragen, eine Entscheidung mit größerer Sicherheit zu treffen.

Eine Zweitmeinung richtet sich nicht gegen die bisher behandelnden Ärztinnen und Ärzte. Sie ergänzt die vorhandenen Informationen um eine weitere unabhängige Perspektive.

Das gesamte Feld der Neurochirurgie

Mein besonderer Schwerpunkt liegt in der stereotaktischen und funktionellen Neurochirurgie. Das bedeutet jedoch nicht, dass meine Beratung auf Tiefe Hirnstimulation, Ablation oder Gesichtsschmerzen beschränkt ist. Ich bin vollständig ausgebildeter Facharzt für Neurochirurgie und stehe daher gerne für Zweitmeinungen zum gesamten neurochirurgischen Fachgebiet zur Verfügung.

Eine zusätzliche Beurteilung ist unter anderem möglich bei:

  • Erkrankungen und Operationen des Gehirns
  • Hirntumoren und anderen raumfordernden Prozessen
  • Erkrankungen der Wirbelsäule und des Spinalkanals
  • Erkrankungen peripherer Nerven, beispielsweise Karpaltunnelsyndrom oder Sulcus-ulnaris-Syndrom
  • Kreuzschmerzen
  • Fragen nach einer bereits erfolgten Operation oder zur weiteren Nachsorge

Auch wenn eine Fragestellung außerhalb meines persönlichen operativen Schwerpunktes liegt, kann ich die vorhandenen Befunde neurochirurgisch einordnen und die nächsten sinnvollen Schritte mit Ihnen besprechen.

Beraten und bei Bedarf vermitteln

Eine Zweitmeinung bedeutet nicht automatisch, dass eine andere Behandlung notwendig ist. Zunächst geht es darum, verständlich zu erklären, welche Diagnose vorliegt, ob und warum ein Eingriff empfohlen wird, welche Alternativen bestehen und wie dringend eine Entscheidung getroffen werden muss.

Wenn eine weitere Untersuchung, ein bestimmtes Spezialzentrum oder eine Behandlung durch eine Kollegin oder einen Kollegen sinnvoll erscheint, kann ich auch bei der Orientierung und Vermittlung behilflich sein. Ebenso stehe ich nach einer Operation für die Besprechung des Verlaufs, anhaltender Beschwerden oder offener Fragen zur Verfügung.

Auch Patientinnen und Patienten mit einem bereits implantierten DBS-System, das nicht mehr den gewünschten Erfolg bringt oder bei dem technische Probleme vermutet werden, können sich an mich wenden. Ich betreue Systeme von Medtronic, Abbott und Boston Scientific – unabhängig davon, wo die Implantation durchgeführt wurde. Mehr zur DBS-Optimierung.

Sie können sich mit Ihrer Fragestellung vertrauensvoll an mich wenden – auch dann, wenn Sie zunächst nur verstehen möchten, was ein Befund für Sie persönlich bedeutet.

Unterlagen und Ablauf

Je nach Fragestellung sind Arztbriefe, Befundberichte, aktuelle MRT- oder CT-Bilder, Operationsberichte und eine Medikamentenliste hilfreich. Vor dem Termin wird geklärt, welche Unterlagen tatsächlich benötigt werden.

Sie erhalten eine verständliche Einordnung der vorliegenden Informationen, der realistischen Behandlungswege und der noch offenen Fragen. Die Zweitmeinung kann persönlich in Wien oder im Rahmen einer Telekonsultation erfolgen.

Eine abschließende Empfehlung kann in einzelnen Fällen von einer persönlichen Untersuchung oder ergänzender Diagnostik abhängen.

Why a second opinion can help

Neurosurgical decisions often concern particularly sensitive areas of the body. When surgery on the brain, spine or a nerve is recommended, uncertainty and concern are entirely understandable. Patients may also receive differing information from consultations, medical reports and the internet.

A second specialist assessment should not create further uncertainty. Its purpose is to explain the diagnosis, the reasons for a recommendation, possible alternatives and the consequences of waiting. Sometimes it confirms the proposed approach; sometimes it identifies another option. In either case, it can help you make a decision with greater confidence.

A second opinion is not directed against the physicians already involved in your care. It adds another independent perspective to the information available.

The full field of neurosurgery

My particular focus is stereotactic and functional neurosurgery. This does not mean that my advice is limited to deep brain stimulation, ablation or facial pain. I am a fully trained neurosurgeon and am therefore available for second opinions across the entire field of neurosurgery.

An additional assessment may be useful for:

  • conditions and operations involving the brain
  • brain tumours and other space-occupying lesions
  • conditions of the spine and spinal canal
  • peripheral nerve disorders, such as carpal tunnel syndrome or ulnar nerve entrapment
  • low back pain
  • questions following previous surgery or concerning further follow-up care

Even when a question lies outside my personal operative focus, I can assess the findings from a neurosurgical perspective and discuss the appropriate next steps with you.

Advice and referral when needed

A second opinion does not automatically mean that a different treatment is required. The first step is to explain the diagnosis, whether and why an operation has been recommended, which alternatives exist and how urgently a decision needs to be made.

If further examination, a particular specialist centre or treatment by another colleague would be appropriate, I can also assist with orientation and referral. I am likewise available after surgery to discuss recovery, persistent symptoms or unresolved questions.

Patients with an existing DBS system that no longer provides the expected benefit, or in whom a technical problem is suspected, are also welcome to contact me. I support systems from Medtronic, Abbott and Boston Scientific, regardless of where implantation was performed. More about DBS optimisation.

You are welcome to approach me in confidence—even if your initial aim is simply to understand what a particular finding means for you personally.

Documents and process

Depending on the question, medical letters, reports, current MRI or CT images, operative reports and a medication list may be helpful. We will clarify in advance which documents are actually required.

You will receive a clear explanation of the available information, realistic treatment options and any questions that remain open. The second opinion can take place in person in Vienna or by teleconsultation.

In some cases, a final recommendation may depend on a personal examination or additional diagnostic testing.

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Zur TelekonsultationView teleconsultation